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PlusEnergieBauten (PEB) ersetzen in 10 Jahren alle AKW
Heute, am 14. Juli 2011, 222 Jahre nach der französischen Revolution mit Aufklärung und Verbesserung der humanistischen wie auch sozialen Bedingungen für die Menschen, ist es Zeit für die energetisch-ökologische Aufklärung über das weltweit grösste und nachhaltigste Energiekraftwerk: Das eigene Haus, unsere Arbeitsstätte als PlusEnergieBauten (PEB) – ohne einen Quadratmeter Kulturlandfläche, Bäche, Flüsse oder Landschaften zu zerstören.

In der März-Session 2012 reichte der Nationalrat Kurt Fluri, Stadtpräsident von Solothurn, eine breit abgestützte Motion ein, die von prominenten Nationalräten und Nationalrätinnen aller Bundesratsparteien (CVP, FDP, SP und SVP) inkl. Grüne unterzeichnet wurde. Darin wird eine Rechtsbestimmung gefordert, welche die beiden unbestimmten Rechtsbegriffe klärt und allen Bauinteressenten ein Recht auf sorgfältig integrierte Solaranlagen garantiert.

Der Grosse Binding-Preis 2011, eine der "wichtigsten Auszeichnungen Europas für Natur- und Umweltschutz", wurde am 4. November 2011 in Vaduz/FL an den Geschäftsführer der Solar Agentur Schweiz, Gallus Cadonau, verliehen.

Das Bundesdepartement für Umwelt, Energie und Kommunikation (UVEK) senkt gemäss einer Medienmitteilung die KEV-Vergütungssätze für neue Photovoltaik-Anlagen per 1. Oktober 2012 um durchschnittlich 15%. Mit dieser bereits dritten Tarifabsenkung im laufenden Jahr reagiert das UVEK auf den Preiszerfall auf dem europäischen Markt für Photovoltaik-Module.

Engagierte National- und Ständerät/innen setzen sich mit uns dafür ein,
dass Investitionen für erneuerbare Energien nicht mit zusätzlichen Abgaben
belastet werden. Nationalrat Thomas Hardegger und Ständerat
Hans Hess fordern in der Frühjahrssession eine entsprechende Ergänzung
von Artikel 9 des eidgenössischen Energiegesetzes. Wir hoffen, dass der
Bundesrat diese Vorschläge gutheissen wird

Über 20'000 engagierte Mitbürger/innen reichten Gesuche ein, um Solaranlagen
zu bauen. 16'000 warten immer noch auf den definitiven Entscheid.
Hinzu kommt, dass Baubehörden die Bewilligung zum Bau von Solaranlagen
oftmals verweigern. In mehreren Kantonen konnten wir Familien zu
einer Baubewilligung für eine Solaranlage verhelfen.

Zusammen mit den Fachhochschulen, den Solarpreispartnern und zahlreichen Energieexperten hat die Technische Kommission und die Schweizer Solarpreis-Jury bisher knapp 3000 Gebäude untersucht. Mit viel ehrenamtlicher Arbeit werden die besten Bauten ausgewählt und für den Schweizer Solarpreis, der im Herbst vergeben wird, vorgeschlagen.