Minergie-Häuser verschwenden Energie – Die Lösung: PlusEnergieBauten

PlusEnergieBauten

Neuste Gebäudeuntersuchen zeigen: Minergie-Vorzeigeprojekte wie die Brunnenhofsiedlung in Zürich oder ähnliche in Bern brauchen „doppelt bis dreimal so viel Heizenergie wie geplant.“ (Siehe SRF-Beitrag "Zuviel Energie verpfufft durch geöffnete Fenster": http://bit.ly/2kj6cXr). Die echte Lösung für die Energiewende heisst: PlusEnergieBauten (PEB)! PEB-Wohn- und -Geschäftsbauten erzeugen zwei bis sieben Mal mehr Energie als sie im Jahresdurchschnitt benötigen. 

Der Schweizer Gebäudepark verbraucht jährlich rund die Hälfte (125 TWh/a) des Schweizer Gesamtenergiebedarfs von 250 TWh/a. Bereits 2010 wies der Bundesrat bei der Stellungnahme zum parlamentarischen Vorstoss von NR R. Wehrli darauf hin, dass die Gebäude 80% Energieverluste aufweisen (IP RW 10.3873). Das heisst pro Jahr werden rund 100 TWh/a unnötige Energie verschwendet. Dieser fatale Energieschlendrian, welcher seit Jahren schöngeredet wird, dauert seit Jahren an. Am 9. März 2016 bestätigte das Bundesamt für Energie (BFE) erneut, dass 43% bis 78% der Minergie A-, Minergie- und MuKEn-Neubauten die vorgegebenen Grenzwerte überschreiten.

Die Replik auf diesen jahrzehntelangen Energieschlendrian erteilen die PlusEnergieBauten: Massive Energie- und Solarstromüberschüsse anstatt überschrittene Energiegrenzwerte erzeugen ausnahmslos alle PEB! Die Schweizer PEB-Gebäudebranche liegt damit europaweit an der Spitze. Über ein Dutzend europäische Hochschulen aus sieben EU-Ländern und vier Schweizer Fachhochschulen inkl. Uni Genf überprüfen jährlich die besten PEB.

An der 27. Schweizer Solarpreis-Verleihung vom 20. Okt. 2017 werden die neusten Fakten aufgezeigt (vgl. Anhang). Jede/r kann selbst überprüfen, wie die besten PEB bis zu 6.87 Mal mehr Solarstrom generieren als sie im Jahresdurchschnitt benötigen, wie Photovoltaik-Anlagen 40% mehr Solarstrom vom Dach holen und PV-Fassaden 3.7 Mal mehr Energie erzeugen als Minergie-Fassaden.