Schweizer Solarpreis 2025: Die Gewinner:innen

Hier stellen wir Ihnen sämtliche Schweizer Solarpreisträger/innen des Jahres 2025 vor. Die folgenden Projekte wurden am 31. Oktober 2025 in Genf mit dem Schweizer Solarpreis 2025 ausgezeichnet. Eine Zusammenfassung aller Projekte finden Sie in der Schweizer Solarpreispublikation 2025.

Sie können die Solarpreispublikation 2025 in unserem Shop bestellen oder als PDF in verminderter Auflösung ansehen. Die Publikation der Solarpreis-Bilder ist ausschliesslich unter der Quellenangabe "Schweizer Solarpreis 2025" gestattet. (Bei Nichteinhalten dieser Vorgaben werden CHF 5000.- in Rechnung gestellt).

Solarpreis Gewinner

Carole Klopfstein, Gümligen-BE

Die Geschichte der Energiewende in der Schweiz ist reich an Projekten, Technologien und politischen Wegmarken. Doch ohne Menschen, die mit Vision, Ausdauer und Herzblut voranschreiten, blieben viele dieser Entwicklungen Theorie. Carole Klopfstein ist eine dieser Persönlichkeiten, die über ein Jahrzehnt hinweg unermüdlich und mit aussergewöhnlichem Engagement die Solarenergie in der Schweiz vorangebracht hat.

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131% Stanserhorn-Bahn, Stans/NW

Die Talstation der Stanserhornbahn in Stans ist ein Bauwerk mit starker historischer Prägung. Ihr Umbau zeigt beispielhaft, wie zeitgenössische Architektur den Dialog mit einem denkmalgeschützten Bestand führen kann, ohne dessen Eigenart zu schwächen. Jede Intervention an einem solchen Ort verlangt höchste Sensibilität, da Funktionalität, kulturelle Identität und städtebauliche Präsenz in einem engen Verhältnis stehen. 

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217% endigo Holding AG, Fiesch/VS

Der Neubau des Betriebs- und Verwaltungsgebäudes des Elektrizitätswerks Goms in Fiesch ist ein zurückhaltendes Volumen, wo auf einem massiven Betonsockel ein leichter Holzbau sitzt. Das Volumen dient dem Elektrizitätswerk in Goms als Betriebs- und Verwaltungsgebäude. Der Sockelbereich beherbergt den Betriebsteil und nimmt das Gefälle vom der oberen Ebne zur darunterliegenden auf. Darüber gibt es zwei Verwaltungsgeschosse, die in Holz verkleidet sind. Der Holzbau wirkt sehr einheitlich und der Baukörper steht als abstraktes Element auf seinem Sockel.

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194% MFH Thalwil, Thalwil/ZH

Das Mehrfamilienhaus (Weidstrasse 20) mit vier Wohneinheiten sowie Einliegerwohnung im Untergeschoss in Thalwil ist unweit des Westufers des Zürichsees auf leichter Hanglage gelegen. Es handelt sich um einen dreigeschossigen Neubau, mit an den Gebäudeecken im Obergeschoss ausgebildeten Terrassenbereichen. Der längliche Baukörper, nahezu ost-west orientiert, ist oberirdisch ein Holzbau und Minergie P zertifiziert.

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(EFH) Iltios, Unterwasser SG

Solskin: Innovation trifft alpine Baukultur

Das diesjährige Preisträgerprojekt verbindet nachhaltige Innovation und regionale Architekturkunst auf herausragende Weise: Die Revitalisierung einer ehemaligen Skilift-Antriebsstation in Unterwasser zeigt, wie mitder klima-adaptiven Solskin-Fassade Energieeffizienz und Designharmonie erreicht werden können.

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EW Wald AG, Wald-ZH

Solararchitektur mit Pioniercharakter in Wald ZH

Mit dem Neubau ihres Betriebsgebäudes setzt die EW Wald AG neue Massstäbe für nachhaltiges Bauen und innovative Energienutzung. Das Minergie-A-zertifizierte Gebäude vereint Büro- und Lagerflächen mit einer integrierten Arztpraxis und zeigt eindrucksvoll, wie Solarenergie und Ressourcenschonung zusammenspielen.

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180% MFH Generationenhaus, Thun/BE

Ein Dach als Krone – Architektur und Solarenergie im Einklang

Das Ziel war ehrgeizig: Ein unscheinbares Einfamilienhaus aus den Jahren 1952/75, einst als „Abbruchobjekt“ gehandelt, sollte nicht nur saniert und erweitert, sondern mit der „schönstmöglichen Solaranlage“ gekrönt werden. Entstanden ist ein vielschichtiges Generationenhaus mit Maisonette- und Dachwohnung, einem flexibel schaltbaren Gästezimmer, sowie Atelier- und Werkstatträumen. Die teils verschachtelte Bestandsstruktur wurde neu entdeckt, in Wert gesetzt und zu einem spannenden Raumgefüge ergänzt.

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138% Stradun Zuoz, Zuoz/GR

Solarkraft unter Denkmalschutz – Energiezukunft für ein Engadinerhaus

Inmitten der Bündner Berge zeigt ein historisches Engadinerhaus, dass Denkmalschutz und Solarenergie kein Widerspruch sein müssen. Im Zuge einer Dachsanierung wurde es mit Indach-Solarmodulen ausgestattet – in enger Zusammenarbeit mit dem kantonalen Heimatschutz. Die Umsetzung erforderte technisches Know-how und ein feines Gespür für die historische Substanz.

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229% PEB-EFH Fry Carli, Segnas/GR

Solarpreis für gelebte Baukultur – Ein denkmalgeschütztes Wohnhaus im typischen Bündner Oberland Stil zeigt, wie die Energiewende auch im historischen Kontext gelingen kann

Ein Wohnhaus von ca. 1700, geschützt durch Bund, Kanton und Gemeinde, wurde mit einer modernen Photovoltaikanlage ausgestattet – ein starkes Zeichen dafür, dass auch unter strengen denkmalpflegerischen Vorgaben zukunftsfähige Energielösungen möglich sind.

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167% PEB-Villa, Thun/BE

Tradition trifft Technologie – Sanfte Sanierung eines schützenswerten Wohnhauses von 1906

Ein bürgerliches Wohnhaus von 1906 wurde mit viel Feingefühl energetisch erneuert. In Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege blieb die historische Gebäudehülle weitgehend erhalten. Das komplexe Dach wurde gut gedämmt und auf drei Seiten mit einer 21 kWp Indach-PV-Anlage bestückt. Die Nordseite behielt ihre Ziegel. Ein 11.5 kWh-Batteriespeicher optimiert den Eigenverbrauch.

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Sommer AG Reisen & Transporte, Grünen/BE

Sommer Reisen AG – Solarstrategie für die Mobilität von morgen

Was als 70 kWp-Anlage begann, wurde mit rund 930 kWp zum Vorzeigeprojekt: Die Sommer Reisen AG zeigt mit ihrem Solarausbau, wie strategisches Handeln und technisches Know-how Eigenstromproduktion neu definieren können.

Alle Betriebsgebäude – von Büro bis Wagendepot – wurden mit Photovoltaik ausgestattet. Zusätzlich nutzt das Unternehmen das Dach einer Nachbarliegenschaft. Ergänzt wird das System durch EIV-/HEIVAnlagen und einen Batteriespeicher zur Eigenverbrauchsoptimierung.

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Casa Tscharva, Andiast GR

Casa Tscharva – Plus-Energie durch Effizienz, Elektromobilität und Solarstrom

Das Wohnhaus «Casa Tscharva» in Andiast/GR wurde in drei Schritten zum Plus-Energie-Haus umgebaut. Der Stromverbrauch wurde stark gesenkt und durch eine 600 W Balkon- sowie eine 26.1 kWp Dach-PV-Anlage gedeckt. Trotz Verschattung wird ein Eigenversorgungsgrad von 1‘050 % erreicht – inklusive E-Auto-Ladung. Das Projekt zeigt, wie bestehende Gebäude effizient umgerüstet werden können.

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Reihenhaus Bern, Bern BE

Plusenergie im Reihenhaus – Aufstockung, Sanierung und Solarstrom vereint - EFH in Bern

Ein Reihenhaus von 1950 wurde saniert, aufgestockt und zum Plusenergiehaus umgebaut – bei 50 % mehr Wohnfläche. Dämmung senkt den Heizbedarf um 92 %, ein Schwedenofen und ein Wärmepumpenboiler ersetzen die Ölheizung. Das neue Dachgeschoss in Holzbauweise bindet 20 t CO2, die PV-Anlage ist elegant integriert.

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KVA Kenova AG, Zuchwil-SO

Kraftwerk der Zukunft – Photovoltaik als integraler Bestandteil einer neuen Kehrichtverbrennungsanlage

Am Jurasüdfuss entsteht ein Kraftwerk, das Technik, Architektur und Nachhaltigkeit vereint. Die 47 Meter hohe Kehrichtverbrennungsanlage beeindruckt nicht nur durch ihre plastische Betonform, sondern auch durch die Integration von Photovoltaik – Energie aus Abfall und Sonne.

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Carport COOP Rennaz, Rennaz-VD

COOP Rennaz – Vorzeigeprojekt für nachhaltige Energie und architektonische Integration

Mit dem neuen Solar-Carport in Rennaz setzt COOP ein starkes Zeichen für erneuerbare Energien. Die Anlage mit 220 kWp Leistung erzeugt jährlich rund 220’000 kWh Solarstrom, der vollständig in den Eigenverbrauch des COOP-Komplexes fliesst – ein wichtiger Schritt zur Eigenversorgung.

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Fussballstadion Kybunpark, St. Gallen-SG

Kybunpark St. Gallen – Die grösste Solaranlage der Stadt leuchtet heller denn je

Mit der Erweiterung der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Kybunparks setzen die St. Galler Stadtwerke ein starkes Zeichen für die Energiewende. Seit Februar 2025 erzeugt die Anlage über eine Million Kilowattstunden Solarstrom jährlich – genug für rund 288 Vier-Personen-Haushalte. Etwa 440’000 kWh werden direkt im Stadion genutzt – das reduziert den CO2-Fussabdruck und stärkt die lokale Stromversorgung.

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Stockage-Depot SIG, Le Lignon-GE

Grösste Photovoltaik-Fassade der Suisse romande

Die Services Industriels de Genève (SIG) haben auf ihrem Standort im Lignon ein wegweisendes Projekt realisiert: die grösste Photovoltaikanlage in Fassadenbauweise der Romandie. Mit einer Fläche von 797 m² und einer installierten Leistung von 162 kWp verdoppelt sie die Kapazität der bereits im Vorjahr auf den Cheminées du Lignon errichteten Solarfassade. Die Anlage produziert jährlich rund 110‘000 kWh Strom – genug, um den Bedarf von mehr als 30 Haushalten zu decken.

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École Favre, Chêne-Bourg-GE

Photovoltaikdach für den Schulhof – Bildung trifft Energiezukunft

Im Januar 2025 wurde der überdachte Innenhof der Schule Favre mit einem massgeschneiderten Photovoltaikdach ausgestattet. Die Anlage besteht aus 140 transluzenten Glas-Glas-Modulen, die speziell für das Projekt entwickelt wurden. Insgesamt kamen fünf unterschiedliche Modultypen zum Einsatz, um optimale Verschattung und Lichtdurchlässigkeit zu erreichen.

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